Universitätsfrauenbeauftragte
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Mittel für Gleichstellung in Forschung und Lehre

Wer kann einen Antrag stellen?

Die Mittel dienen der finanziellen Unterstützung in der Qualifizierungsphase für eine wissenschaftliche Karriere.

  • Promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen auf befristeten Stellen (auch Drittmittel) und Juniorprofessorinnen. 
  • Bei Sachmitteln: zusätzlich Doktorandinnen mit Kindern, jedoch nur für Notebooks.

bitte beachten: Dienststellen müssen ein Budget bei der Titelgruppe 73, Kapitel 1507, haben. Klinikerinnen sind daher von der Antragstellung ausgenommen. Stipendiatinnen, Vertretungsprofessorinnen und von einer Stelle beurlaubte Wissenschaftlerinnen sind nicht antragsberechtigt.

Was kann beantragt werden? 

1. Mittel für studentische Hilfskräfte für die eigene wissenschaftliche Qualifizierung

    • Wissenschaftlerinnen mit Kindern: max. 8 SWS (max. 7 SWS mit BA-Abschluss) für sechs Monate (max. 6-mal)
    • Wissenschaftlerinnen ohne Kinder: max. 6 SWS (max. 5 SWS mit BA-Abschluss) für sechs Monate (max. 4-mal)

2. Reisemittel: Tagungsgebühren und Fahrtkosten
    (keine Übernachtungskosten, Verpflegung und Tagegeld) 

    • Voraussetzung: Eigener wissenschaftlicher Beitrag (Nachweis beifügen)
    • Reisen müssen vor dem Antragstermin stattgefunden haben 
    • Originalrechnungen, Gebühren- und Zahlungsbelege müssen mit dem Antrag eingereicht werden
    • Max. 3 Tagungs- oder Kongressteilnahmen 

3. Sachmittel (z.B. Notebooks)

    • Für Sachmittel, die nicht zur Grundausstattung eines Instituts gehören und die die Arbeitsbedingungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen nachhaltig erleichtern. 
    • Bei Notebooks kann ein Zuschuss bis maximal 1.500 € gewährt werden. Es muss immer ein Kostenvoranschlag des Referates VI.1 (EDV-Beschaffungen) vorgelegt werden
    • Vertragslaufzeit muss zum Antragszeitpunkt mindestens sechs Monate betragen, bei Notebooks mindestens zwölf Monate
    • Je nach Höhe des Haushaltsbudgets werden Sachmittel-Anträge ggf. nicht voll finanziert, sondern nur bezuschusst.

Antragstermine

Die Anträge können ausschließlich beim Dekanat eingereicht werden. Die Fakultät leitet diese dann gesammelt und mit begründeter Reihung bis zum 30. April bzw. 31. Oktober an die Universitätsfrauenbeauftragte weiter. Bitte beachten Sie daher die jeweilige Antragsfrist Ihrer Fakultät.

Unvollständige und oder nicht den Kriterien entsprechende Anträge werden zurückgeschickt.

Bei Beurlaubung wegen Elternzeit ist eine Antragstellung am Ende der Elternzeit zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in den Vertrag bis sechs Monate nach Antragsstellung möglich.

Die Benachrichtigung der Antragstellerinnen über Bewilligung oder Ablehnung erfolgt ausschließlich über das Dekanat.

Antragsformular für Mittel zur Gleichstellung in Forschung und Lehre (Word 63 KB)

Mutterschutzüberbrückung

Die Vergabe der Mutterschutzüberbrückungspauschale wird ab Januar 2015 von der Zentralen Hochschulverwaltung übernommen. Bitte wenden Sie sich ab diesem Zeitpunkt für Informationen zum Verfahren an die Kontaktstelle Gleichstellung und Inklusion.