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Habilitationsstipendium

Informationen über Fördermöglichkeiten aus der Bayerischen Gleichstellungsförderung (BGF) – Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre 2020

Ziel der Förderung

  • Habilitation von Nachwuchswissenschaftlerinnen der LMU

Zielgruppe

  • Promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen der LMU, die eine Habilitation an der LMU anstreben
  • und die vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Ende des beantragten Förderzeitraumes entweder einen Arbeitsvertrag an der LMU haben oder (ohne Vertrag) eine enge Anbindung an die LMU nachweisen können

Antragsvoraussetzungen

  • Falls kein Arbeitsvertrag besteht: Bestätigung der Fakultät, des Instituts oder des Lehrstuhls, denen das Projekt zugeordnet ist, über die enge Affiliation bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Förderende und die Bereitstellung der für das geförderte wissenschaftliche Projekt notwendigen Arbeitsmöglichkeiten (z.B. Laborplatz, Arbeitsplatz oder Arbeitsmaterialien) im Rahmen des Stipendienverhältnisses für den gesamten Förderzeitraum
  • Bei bestehendem Arbeitsvertrag: Ein Stipendium kann nur gewährt werden, wenn für die Zeit des Stipendiums eine Beurlaubung von einem Arbeitsvertrag vorliegt. Die Möglichkeit der Beurlaubung muss vor Beantragung des Stipendiums mit dem oder der Vorgesetzten abgesprochen sein. Bei Bewilligung des Stipendiums ist der Universitätsfrauenbeauftragten umgehend eine Kopie der Beurlaubung vorzulegen
  • Die Kombination eines 50%-Arbeitsvertrags und eines 50%-Stipendiums ist möglich
  • Ausschluss von Doppelförderungen: Ein Bezug weiterer Stipendien während des BGF-Stipendiums ist nicht möglich
  • Ausschluss von Nebentätigkeiten: BGF-Stipendien sind für den Lebensunterhalt bestimmt. Grundsätzlich haben die geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre gesamte Arbeitskraft für ihr durch das Stipendium geförderte wissenschaftliche Vorhaben einzusetzen. Die Kombination eines 100%-Stipendiums mit einer Nebentätigkeit ist grundsätzlich ausgeschlossen
  • Die Mitwirkung der Stipendiatin in der Lehre für die Dauer der Förderung ist bei bislang geringer Lehrerfahrung erwünscht (2 bis maximal 4 Semesterwochenstunden bezahlte Lehrtätigkeit) unter Ausschluss einer zeitlichen Beeinträchtigung der durch das Stipendium geförderten Qualifikationsarbeit

Höhe der Förderung

  • 100%-Stipendium: 2.600 Euro monatlich
  • 50%-Stipendium: 1.300 Euro monatlich
  • Kinderzulage (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr):
     200 Euro für das erste Kind
     100 Euro für jedes weitere Kind

Förderdauer

  • Maximal zwölf Monate
  • Beginn für Erstanträge am 01.10.2020
  • Beginn für Folgeanträge unmittelbar im Anschluss an die vorhergehende Förderung

Die Ausschreibung für 2020 steht unter striktem Haushaltsvorbehalt.

Antragstellung

Bewerbungszeitraum

31. Januar 2020 bis 19. März 2020
Schließung des Online-Bewerbungsportals am 19. März 2020 um 12:00 Uhr mittags

Unterlagen für Neuanträge

Für Neuanträge sind die folgenden Unterlagen zum Hochladen bereit zu halten:

  • Unterschriebener, tabellarischer, lückenloser (sinnvoll, um ansonsten ungerechtfertigt erscheinende Lücken im wissenschaftlichen Werdegang zu erklären) Lebenslauf
  • Publikationsliste, entsprechend den wissenschaftlichen Gepflogenheiten
  • Projektbeschreibung: ohne Literaturverzeichnis maximal 6 Seiten, zu verwendende Schrift Arial 11 oder Times New Roman 12 und Zeilenabstand 1,5, mit Thema, Aufgabenstellung und Ziel, Innovationspotenzial, Untersuchungsmethoden, Vorarbeiten inklusive einer allgemein verständlichen Zusammenfassung, eines Arbeits- und Zeitplanes sowie einer Einordnung des Stipendiums in den Gesamtkarriereplan
  • Promotionsurkunde 
  • Nachweis über den Status als Habilitandin durch die Fakultät (z.B. Fachmentorat)
  • Kopie des Arbeitsvertrages für Antragstellerinnen mit aktuellem, mindestens bis zum Ende der Stipendienlaufzeit gültigem Arbeitsvertrag an der LMU. Falls der Vertrag zu Beginn oder während der Stipendienlaufzeit endet, muss für die weitere Zeit des Stipendiums die institutionelle Anbindung bereits bei Antragsstellung gewährleistet werden oder:
  • Schriftliche Stellungnahme zur engen institutionellen LMU-Anbindung der Antragstellerin ohne aktuellen Arbeitsvertrag an der LMU von der Antragstellung bis zum Ende der Förderzeit durch die Fakultät (Dekan oder Dekanin oder Departmentsleitung) oder das Institut (Institutsleitung oder Professor oder Professorin im aktiven Dienst), denen das Projekt zuzuordnen ist
  • Gegebenenfalls Geburtsurkunden der Kinder in Kopie
  • Ein internes Gutachten eines Professors oder einer Professorin der LMU
  • Ein externes Gutachten eines Professors oder einer Professorin einer anderen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung
  • Die Gutachten sind von den Gutachtern und Gutachterinnen entweder postalisch oder per E-Mail direkt an die Universitätsfrauenbeauftragte zu senden und können nicht hochgeladen werden

Unterlagen für Folgeanträge

Ein Folgeantrag kann nur für Stipendien, die 2019 bewilligt wurden, sowohl für die gleiche als auch für eine andere Stipendienart gestellt werden. Alle anderen Anträge gelten als Neuanträge.

Für Folgeanträge sind folgende Unterlagen zum Hochladen bereit zu halten:

  • Aktualisierter unterschriebener, tabellarischer, lückenloser (sinnvoll, um ansonsten ungerechtfertigt erscheinende Lücken im wissenschaftlichen Werdegang zu erklären) Lebenslauf
  • Aktualisierte Publikationsliste
  • Aktualisierte schriftliche Stellungnahme zur engen institutionellen Anbindung oder aktueller Arbeitsvertrag
  • Zwischenbericht über Ergebnisse des durch das Stipendium geförderten Projekts (maximal 6 Seiten, zu verwendende Schrift: Arial 11 oder Times New Roman 12 und Zeilenabstand 1,5)
  • Aktualisierte Projektbeschreibung mit Arbeits- und Zeitplan (ohne Literaturverzeichnis maximal 6 Seiten, zu verwendende Schrift: Arial 11 oder Times New Roman 12 und Zeilenabstand 1,5)
  • Ein internes Gutachten sowie ein externes Gutachten eines Professors oder einer Professorin zum Zwischenbericht, insbesondere zum Projektfortschritt und zur aktualisierten Projektbeschreibung. Die Gutachten sind von den Gutachtern und Gutachterinnen entweder postalisch oder per E-Mail direkt an die Universitätsfrauenbeauftragte zu senden und können nicht hochgeladen werden

Vorgaben für Gutachten

  • Gutachten von Juniorprofessoren oder Juniorprofessorinnen können nicht berücksichtigt werden
  • Direkter Versand entweder auf dem Postweg oder per E-Mail an die Universitätsfrauenbeauftragte durch die Gutachter und Gutachterinnen bis zum 19. März 2020
  • Gutachten können nicht im Bewerbungsportal hochgeladen werden
  • Die Hinweise für die Erstellung von Gutachten sind an Gutachter und Gutachterinnen weiterzugeben. Abrufbar unter:
     Hinweise zur Erstellung von Gutachten auf Deutsch
     Guidelines for Writing Referee Reports in English

Die Bewerbungen, Gutachten und alle Unterlagen können in Deutsch oder in Englisch eingereicht werden.

Weiterführende Hinweise

  • Gutachter und Gutachterinnen werden über den Eingang ihrer Gutachten benachrichtigt
  • Automatische Eingangsbestätigung an die Antragstellerin nach Absenden der Online-Bewerbung
  • Schriftliche Benachrichtigung über Bewilligung oder Ablehnung nach Abschluss des mehrstufigen Begutachtungsverfahrens (voraussichtlich Ende Juli 2020)
  • Die Entscheidung über die Förderung wird unter Hinzuziehung der Gutachten und der Stellungnahmen der Fakultäten vom Vizepräsidium für Internationales und Diversity zusammen mit der Universitätsfrauenbeauftragten getroffen
  • Wird ein Stipendium im Falle einer Bewilligung nicht fristgerecht angetreten oder liegen bis zu der im Bewilligungsbescheid genannten Frist nicht alle erforderlichen Unterlagen vor, so verfällt dieses
  • Mit dem Stipendienbezug ist die Pflicht zur Abgabe eines Abschlussberichtes verbunden
Anträge, die nicht rechtzeitig eingegangen sind, und unvollständige oder fehlerhafte Anträge werden nicht berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass dies auch gilt, wenn die Gutachten nicht fristgerecht vorliegen

Bitte lesen Sie alle Informationen sorgfältig durch und prüfen sie ihre Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, bevor Sie die Bewerbung abschicken.

Stand: Dezember 2019