Universitätsfrauenbeauftragte
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LMU-PLUS Praxislernen und Studium

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Schlüsselqualifikationen für Studierende

Die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master, die Verdichtung des Studiums und die stärkere Betonung von Schlüsselqualifikationen im Studium stellen die Universität und die Studierenden vor neue Herausforderungen. Der Bedarf an praxisrelevanten Seminaren und Trainings, die Schlüsselqualifikationen auch außerhalb des Lehrplans vermitteln, nimmt zu. Hierzu trägt das Programm LMU-PLUS der Frauenbeauftragten bei.

 

Praxisqualifikation

Studentinnen und Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität können mit diesem Angebot studienrelevante und berufspraktische Schlüsselqualifikationen erlangen. Mit einem vielfältigen Trainingsangebot sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Organisation des Studiums unterstützt und der Übergang ins Berufsleben erleichtert werden. In praxisorientierten Workshops für kleine Gruppen üben die Teilnehmenden gemeinsam mit den Referierenden unterschiedliche Fertigkeiten, wie z.B. Rhetorik, Zeitmanagement oder Präsentationstechniken. In Vortragsveranstaltungen informieren Fachreferentinnen und -referenten über studien- und berufsspezifische Themen. Ein Teil der Kurse ist speziell auf Studentinnen ausgerichtet. Daher ist bei jedem Seminar die Zielgruppe angegeben.

 

Gender- und Diversitykompetenz

Gender- und Diversitykompetenzen werden im Beruf immer wichtiger. Mit Seminaren, Workshops und Trainingseinheiten zu Gender- und Diversity sollen Studierende auf diese Ansprüche des Arbeitsmarktes und verschiedener Fachfelder vorbereitet werden. So werden sie bereits im Studium für die Konstruktionsweisen von Geschlecht sensibilisiert und können entsprechende Kenntnisse für den Beruf erlangen, wie z.B. Wege zur Vermeidung von Machtmissbrauch durch sexuelle Belästigung oder Möglichkeiten der Implementierung von Genderaspekten in Qualitätsmanagementprozessen. Die Seminare zur Gender- und Diversitykompetenz werden für weibliche und männliche Studierende gleichermaßen angeboten.

 

Genderzertifikat

Den Studierenden kann die Erlangung wesentlicher Fähigkeiten im Gender- und Diversitymanagement zertifiziert werden. Voraussetzung ist die Teilnahme an mindestens vier Gender- bzw. Diversity-Schulungen, die im Rahmen von LMU-PLUS von der Frauenbeauftragten durchgeführt wurden, und das Verfassen eines Critical Essays. Nähere Informationen zum Genderzertifikat sind hier zu finden.

 

Studierende mit Familienverantwortung

Studierende mit Eltern- oder Pflegeverantwortung, die Kinder erziehen oder pflegebedürftige Angehörige betreuen, stehen während des Studiums und beim Berufseinstieg zusätzlichen Herausforderungen gegenüber. Die vielen Verpflichtungen erschweren den reibungslosen Ablauf eines Studiums. Um es trotzdem erfolgreich zu meistern, werden Trainingskurse angeboten, die spezielle Lern-, Lese- und Organisationstechniken vermitteln. Diese Seminare werden für weibliche und männliche Studierende angeboten.

Im Wintersemester 2013/2014 startete das Mentoringprogramm tandemPLUS als Pilotprojekt: Hierbei sollen schwangere Studentinnen und Studierende mit Eltern- und Pflegeverantwortung (Mentees) durch fachliche und organisatorische Unterstützung eines/einer KommilitonIn (MentorIn) entlastet werden. Die studienbezogene Unterstützung soll den Mentees zeitliche Flexibilität bei der Kombination von Studium und Familie einräumen. Die MentorInnen werden für ihren Zeitaufwand vergütet.

 

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung erfolgt über das digitale Anmeldeformular. Jeweilige Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen sind zu beachten und in der Seminarbeschreibung ersichtlich. Eine Anmeldung ist für maximal drei LMU PLUS Seminare pro Semester möglich. Für tandemPLUS können sich Mentees und MentorInnen über ein Formular auf der Internetseite der Frauenbeauftragten bewerben.

 

Veranstaltungen

Für das Studienjahr 2015 - 2016 werden die Kurse größtenteils aus zentralen Studienzuschüssen finanziert. Weitere Veranstaltungen des LMU-PLUS-Programms, konkrete Inhalte der Seminare und Informationen zu den Referierenden sind hier zu erhalten.

Verantwortlich für den Inhalt: Frauenbeauftragte