Veranstaltungen und Termine
eument-net International Workshop
Stabilisation and advancement of mentoring-programmes in the context of structural changes
10/8 – 10/9/2012, LMU Munich (Germany)
University structures change throughout Europe. Staff development and organizational change might foster the equal participation of women in all hierarchical positions. What contributions can mentoring-programmes make here, and which forms of collaboration with other pioneers in this field need to be installed or strengthened?
The workshop is based on key inputs from invited speakers (Prof. Dr. Ada Pellert, President of the Berlin University for Professional Studies, Dr. Ulle Jäger, Researcher at the Center for Gender Studies an the University of Basel and Dr. Dagmar Höppel, projekt mamagement "Aufwind mit Mentoring"), and contributions from participants. Focus groups will provide additional opportunities to develop strategies and solutions.
The eument-net workshop provides a unique opportunity for coordinators of mentoring-programmes and specialists in staff development to discuss and share their experience in order to enhance their programmes’ or institutions’ offer.
Registration for the workshop is now possible.
Information for participants contributions to thematic tracks
Stimme – Fachkompetenz stimmlich transportieren
Ein praktisches Stimmtraining
Seminar am 2. Mai 2012 (9 - 17:30 Uhr)
Für die Karriere an einer wissenschaftlichen Hochschule steht die Fachkompetenz als Voraussetzung außer Frage. Diese Fachkompetenz muss jedoch kommuniziert werden. Über den stimmlichen Ausdruck wird Haltung, wird innere Einstellung hörbar – oder eben nicht, weil Gewohnheitsmuster, Blockaden oder fehlende Kondition die Entfaltung des Stimmpotenzials verhindern. Die Erfahrung zeigt, dass hellen, hohen Stimmen nicht selten Naivität, Ängstlichkeit oder gar Inkompetenz unterstellt wird. Bei tieferen und sonoren Stimmen schließt das Gegenüber hingegen unbewusst eher auf Selbstsicherheit und Kompetenz. Fach- und Führungskompetenz ist die notendige Voraussetzung, um sich im Wissenschaftsbetrieb zu behaupten, die Stimme ist der unbewusste Wirkungsfaktor. In diesem Seminar lernen Sie Ihre eigene Stimme und deren Wirkung besser kennen. Durch Körper- und Klangübungen, die Ihre Wahrnehmung schulen, erhalten Sie viele Ansatzpunkte für einen wirkungsvollen und ökonomischen Stimmeinsatz.
Inhalte
- Grundlagen einer ökonomischen Stimmgebung
- Schulung der Wahrnehmung von Haltung, Atmung, Stimme und Sprechweise
- Erkennen und Verändern unterschiedlicher Spannungsverhältnisse im Körper
Stimme als unmittelbarer Ausdruck unserer Persönlichkeit
- Körperanschluss der Stimme als Voraussetzung ihrer Kraft und Resonanz
- Klang- und modulationsfähige Stimme durch Weite der Resonanzräume
Stimmprophylaxe
- Möglichkeiten, stimmlicher Überbelastung vorzubeugen
- Verhalten im Notfall - was tun, wenn die Stimme versagt?
Methoden: Theoretische Impulse, praktische Übungen (einzeln, paarweise, in der Gruppe), Feedback
Trainerin: Petra Hornberber ist Dipl. Sprecherin / Sprecherzieherin und Trainerin für Rhetorik, Kommunikation und Stimmbildung
Unterschiedliche Hochschulsysteme im Vergleich (USA, Deutschland, Schweiz)
Lunchseminar am 2.5.2012 (12 - 14 Uhr) im Senatssaal
Referentin: Prof. Dr. Viola Vogel-Scheidemann ist Professorin am Department of Bioengineering der ETH Zürich und nichthochschulangehöriges Mitglied des Hochschulrates der LMU. Sie promovierte an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt. Sie verbrachte ihre Postdoc-Zeit an der University of California Berkley und war dann zunächst Assistant später Associate und Full Professor an der University of Washington /Seattle, wo sie Founding Director of the Center for Nanotechnology war. Seit 2005 ist sie Professorin ander ETH Zürich.
Zeitmanagement ist Entscheidungsmanagement
Seminar am 19. Juni 2012 (9 - 17:30 Uhr)
Typisch für viele Wissenschaftlerinnen ist das Gefühl, den ganzen Tag beschäftigt gewesen zu sein, ohne wichtige Dinge erledigt zu haben. Ständige Unterbrechungen und der Eindruck, im klein-klein unterzugehen, gehören dazu, womöglich gefolgt von Unzufriedenheit oder gar einem schlechten Selbstwertgefühl, weil man mit den wesentlichen Aufgaben nur langsam vorankommt.
Wie finde ich Zeit fürs Schreiben meiner Artikel, für meine Dissertation und Habilitation? Wie gestalte ich meine Tagesabläufe clever, im Einklang mit meinem Rhythmus und so, dass ich kontinuierlich an wichtigen Aufgaben arbeiten kann? Wie halte ich Störungen in Schach? Wie bekomme ich das mit Familienaufgaben und eigener Freizeit unter einen Hut?
Diese Fragen werden wir im Training beantworten. Ziel ist es, für jede Teilnehmerin individuell zu erarbeiten, wie sie durch Entscheidungen noch mehr zur Herrin ihrer Zeit wird.
Ziel des Trainings ist es, den Teilnehmerinnen Impulse zu geben, wie sie ihr persönliches Zeitmanagement bewusster, zielführender und zufriedenstellender gestalten können. Das beinhaltet:
- bewusste Entscheidungen für Prioritäten und Arbeitsgewohnheiten zu treffen
- sich durch Einsatz von Planungs- und Arbeitstechniken die Arbeit zu erleichtern
- die eigene Leistungsfähigkeit und Arbeitsmotivation langfristig zu erhalten
Inhalt:
„Ohne Ziel kein Weg“
- Ist-Analyse des persönlichen Zeitmanagementverhaltens
- Ziele und Prioritäten setzen
- Aufgaben-, Tages- und Jahresplanung
- Die eigene Leistungskurve nutzen
„Arbeit und Persönlichkeit“
- Nein-Sagen
- Umgang mit Perfektionismus – Macherin unter Dauerstrom
- Cleverer Umgang mit Aufschieberitis
- Die Balance zwischen Arbeit und Erholung optimieren
„Laß´ Dich zähmen, Schweinehund“
- Praktische Schritte für dauerhafte Verhaltensänderungen
- Persönlicher Transferplan
Methoden: Impulspräsentation, geleitete Einzelübungen und Einsatz von Checklisten zur Analyse des persönlichen Zeitverhaltens und zum Aufstellen individueller Aktionspläne für den Trainingstransfer, Moderation, Bearbeiten von Fallstudien und Alltagssituationen der Teilnehmer.
Trainerin: Dr. Christiane Alberternst ist Diplom-Psychologin und Trainerin für Verhaltensorientierte Trainings in Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung, Schwerpunkte Führungskräftetraining, Mitarbeitergespräche, Zeit- und Selbstmanagement, Rhetorik
Souveränes Auftreten im Hörsaal und auf Tagungspodien - Freie Rede
Seminar am 23. Juli (15 - 19 Uhr) und am 24. Juli (9 - 17 Uhr)
im Hauptgebäude der LMU
Im wissenschaftlichen Diskurs gilt es, auf Konferenzen und Tagungen das eigene Thema einzubringen und dafür einzustehen – und dies im wahrsten Sinn des Wortes.
Der Standort auf dem Podium, der Umgang mit dem großen Saal, die Haltung auf der Rednerbühne , Stimme und Blick, kurz die Präsenz im Raum und der Kontakt zur großen Hörerschaft sind wesentliche Faktoren für Wirkung und Erfolg einer Rede.
Das Seminar bietet die seltene Möglichkeit eines Trainings im Großen Saal. So wird die zentrale Bedeutung des Raumes, seiner Ausstattung und Technik als wesentliches Gestaltungselement eines Vortrags erlebbar und kann gezielt genutzt werden. In Stegreifreden werden das Sprech-Denken trainiert, Bühnenpräsenz und Kontakt zum Publikum erarbeitet und die Überzeugungskraft mit Körpersprache, Stimme und Wort gestärkt. Praktisches Üben und differenziertes, individuelles Feedback stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Seminars ist es, sich mit den Besonderheiten des Redens auf großen Hörsaalbühnen vertraut zu machen.
Trainerin: Barbara Greese, M. A.
Studium der Sprechwissenschaft und Psycholinguistik, der Phonetik und sprachlichen Kommunikation und der Psychologie an der Universität München sowie Sprechausbildung in München, Wien und Zürich. Seit 1991 freiberuflich tätig und spezialisiert u.a. als: Rhetorik- und Kommunikationstrainerin für Wissenschaftler/innen:Seminare und Coachings für Professoren/innen, Habilitanden/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Beratung von Wissenschaftler/innen an vielen deutschen Universitäten bei ihren vielfältigen kommunikativen Aufgaben im Forschungs- und Lehralltag, bei Tagungs- oder Berufungsvorträgen, Vorlesungen, Seminaren, Studienberatung, Diskussionsforen und vielem mehr in und außerhalb der Universitäten.
Realistisches Berufungstraining
Im Rahmen von LMUMentoring geben wir Mentees, die in bzw. kurz vor der Bewerbungsphase stehen, die Möglichkeit, ein Berufungsverfahren möglichst realistisch zu proben. Die Wissenschaftlerin hält vor einer „Berufungskommission“ einen Vortrag halten, stellt sich der anschließenden Diskussion und einem Kolloquium. Sie kann so die Situation erleben und ausprobieren, bevor es für sie „ernst“ wird.
Bei Interesse wenden Sie sich an die zentrale Programmkoordination.
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Weiterbildungsveranstaltungen für Mentees
Den Mentees steht die Teilnahme an den Veranstaltungen des Programms LMU-EXTRA der Frauenbeauftragten offen.
