Universitätsfrauenbeauftragte
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Rechtliche Grundlagen für Beschäftigte

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG):

Nach dem AGG ist der Tatbestand der sexuellen Belästigung wie folgt definiert:

„Sexuelle Belästigung ist eine Benachteiligung, wenn ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornografischen Darstellungen gehören, bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird“.

Rechtsfolgen:

  • Beschwerderecht nach § 13
  • Schadenersatz und Entschädigung
  • Leistungsverweigerungsrecht und Maßregelungsverbot etc.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Es besteht ferner bei sexueller Belästigung auch die Möglichkeit, zivilrechtliche Schritte einzuleiten, um beispielsweise Schadenersatz oder Schmerzensgeld einzuklagen. Hier ist aber auf jeden Fall eine anwaltliche Beratung empfehlenswert, bei der man sich auch über Möglichkeiten einer Prozesskostenbeihilfe erkundigen kann. Für zivilrechtliche  Maßnahmen ist immer eine sehr gute Beweislage notwendig.