Universitätsfrauenbeauftragte
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Amt und Auftrag

Das Amt der Frauenbeauftragten gibt es an der LMU seit dem Wintersemester 1988/89. Die Aufgaben sind im Hochschulgesetz definiert:

„Die Frauenbeauftragten achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern." (BayHschG, Art. 4, Abs. 2, Satz 1)

Die Universitätsfrauenbeauftragte wird unterstützt von den Frauenbeauftragten der Fakultäten.

Die Frauenkonferenz

Der Frauenkonferenz gehören an: die Universitätsfrauenbeauftragte als Vorsitzende, ihre Stellvertreterinnen, die Frauenbeauftragten der einzelnen Fakultäten und ihre Vertreterinnen und Vertreter sowie die studentischen Vertreterinnen, die in der Studentinnenvollversammlung der LMU gewählt werden. Die Frauenkonferenz tagt jedes Semester mindestens einmal und ist ein zentrales Forum für Information, Diskussion und Beschlussfassung. Sie arbeitet in enger Kooperation mit der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen.

Die Frauenbeauftragte in den Hochschulgremien

Die Frauenbeauftragte ist stimmberechtigtes Mitglied des Senats und seiner Ausschüsse sowie in der erweiterten Hochschulleitung. Sie ist beratendes Mitglied im Hochschulrat und hat ein Anhörungsrecht bei der Hochschulleitung. Im Senat setzt sie sich u. a. dafür ein, dass der Anteil der Frauen bei Berufungen auf Professuren steigt. In den Hochschulkommissionen achtet sie darauf, dass Aspekte der Gleichstellung angemessen berücksichtigt werden. 

Die Fakultätsfrauenbeauftragten haben Stimmrecht im Fakultätsrat und in Berufungskommissionen. 

Hochschulgesetz

Grundordnung der LMU

Nachwuchsförderung

Der Freistaat Bayern stellt im Rahmen der Bayerischen Gleichstellungsförderung (BGF) - Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre - finanzielle Mittel für Stipendien ab der Postdoc-Phase für Nachwuchswissenschaftlerinnen, die eine Hochschulkarriere anstreben, bereit. Es ist Aufgabe der Frauenbeauftragten, Interessentinnen zu informieren und zu beraten, ihre Anträge zu begutachten und der "Zentralen Kommission für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" vorzulegen.

 

Beratung

Beratung für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen z.B. zu Karriereplanung in Studium und Wissenschaft, Vergabe von Stipendien, Konflikten am Arbeitsplatz Universität. Ansprechpartnerin und Beratung bei sexueller Belästigung. Ansprechpartnerin in Gleichstellungsfragen für Fakultäten, für die Hochschulleitung, für Presse, Politik und Öffentlichkeit. 

Sie bietet regelmäßige wöchentliche Sprechstunden an (Anmeldung erforderlich). 

 

Verantwortlich für den Inhalt: Frauenbeauftragte